FDP Stadtratsfraktion Ludwigshafen

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Pressemitteilungen vom 08.06.2006:

Kein Theaterprovisorium ohne klare Kostenkalkulation – auf saniertes Theater konzentrieren

Ein Provisorium für die Sanierungsphase des Pfalzbaus könne nur dann beschlossen werden, wenn erkennbar sei, wie dieses Provisorium aussehen und was es kosten solle. Es mache keinen Sinn, ein Provisorium zu starten, das am Ende das Doppelte eines Festspielprogramms koste. Man könne nicht dem regulären Theater die Mittel kürzen und einem weniger attraktiven Provisorium grenzenlos Geld zuschieben, so Fraktionsvorsitzender Glahn. Bisher fehle das verschiedentlich angemahnte Konzept für die Überbrückung der Sanierungsphase. Denkbare provisorische Spielstätten hätten sich als ungeeignet, dafür aber besonders kostspielig erwiesen. Erstes gemeinsames Ziel müsse es sein, die Abonnenten zu halten und möglichst viele Interessenten auf einen attraktiven Auftakt nach der Sanierung einzustimmen. Hierfür müsse der Stadtrat auch eine finanzielle Basis schaffen. Gerade deshalb mache es keinen Sinn, provisorisches Theater mit schlechter Kritik und hohen Kosten zu riskieren. Damit könne man den Ruf und die Finanzierung für das Theater ruinieren. Gleichwohl wäre es vernünftiger gewesen, der Stadtvorstand hätte den Kulturausschuss vor seiner Entscheidung gehört und so dazu beigetragen, dass man sich gemeinsam für das Theater und seine Anziehungskraft einsetze.
Es habe jetzt aber keinen Sinn, alle Kraft auf ein zweifelhaftes Provisorium zu richten. Die Festspiele 2006/2007 stünden an, danach die geschlossene Vorbereitung auf die Saison im sanierten Theater, so Harald Glahn.
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