FDP Stadtratsfraktion Ludwigshafen

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Pressemitteilungen vom 04.07.2006:

FDP: Unterschiede der Investoren auf Nachhaltigkeit und positive Stadtentwicklung prüfen

Die Entwürfe der drei Investoren enthielten interessante Impulse für eine stärkere Bindung der Käufer an Ludwigshafen. Darüber hinaus müssten mittelfristige Wirkungen auf die Anziehungskraft der Stadt als Einkaufs- und Erlebnisstadt bewertet werden. Die Investoren hätten im Rahmen der Wettbewerbsvorgaben unterschiedliche Akzente gesetzt, an denen sie jetzt zwar zügig, aber nicht hektisch gemessen werden sollten, so FDP-Fraktionschef Harald Glahn nach einer ersten Beratungsrunde am gestrigen Abend. Aus Sicht der FDP-Fraktion seien folgende Aspekte wichtig:
- Ein Geschäftskonzept, das einen langfristigen Bestand und eine neue
Attraktivität für Kunden sichern kann. Hierzu gehören Erfahrung und vor
allem Marktkraft, um starke Marken und Filialisten zum Zollhof zu brin
gen.
- Die Bereitschaft der Investoren, das Verkaufs- und Erlebniszentrum selbst
zu betreiben und im Risiko dafür zu bleiben.
- Ein Konzept, das einen Zugewinn für die Innenstadt bewirkt. Kunden nur
zum Zollhof umzulenken, wäre das Ende aller Anstrengungen um eine
lebendigere Innenstadt.
- Die Angebote zwischen Rathauscenter und Zollhof müssen sich deutlich
unterscheiden. Eine Großinvestition am Zollhof und parallel dazu ein Aus-
trocknen im Rathauscenter durch Umzug der Filialisten kann man sich
nicht leisten.
- Der Zollhof muss den Weg zum Rhein zum Erlebnis machen und damit
die Aufwertung der Innenstadt vorantreiben. Das Stadtbild muss sich we-
sentlich verbessern. Der Zollhof soll zu einem attraktiven Aufenthaltsraum
für die Region werden.
- Die Wege vom Zollhof zur Innenstadt müssen attraktiv gestaltet werden.
Eine Kurzschlussanbindung zwischen Zollhof und Ratzhauscenter ver-
schärft die Lage für die Innenstadtgeschäfte.
- Der Rheinblock muss mit einer neuen Nutzung und einer neuen
Gestaltung einbezogen werden.
- Das Verkehrskonzept muss einen reibungslosen Verkehr ermöglichen.
- Es muss unmissverständlich geklärt werden, welche Leistungen bei den
Investitionen sowie dem späteren Betrieb von den Investoren erbracht
werden und welche Leistungen durch die Stadt zu erbringen sind.


Aus Sicht der FDP-Fraktion ergibt sich nach diesen Kriterien ein Vorsprung im ECE-Konzept. Außerdem habe ECE als einziger Investor auch ein Ludwigshafener Planungsbüro für die Außengestaltung beteiligt. Die Investitionen von über 150 Millionen € sollten nicht an der regionalen Wirtschaft vorbeigehen.
Die Entscheidung für einen Investor sollte allerdings in einem möglichst breiten Konsens getroffen werden. Deshalb wäre es sinnvoll, die Bewertungen der Fraktionen in einer Runden der Stadtspitze mit den Fraktionsspitzen auszutauschen, so Fraktionsvorsitzender Harald Glahn. Aus seiner Sicht sollte das Gespräch in der nächsten Woche stattfinden.
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