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Pressemitteilungen vom 27.10.2006:

Hackmuseum: FDP-Fraktion missbilligt Alleingang, Ausscheiden mit 55 ist keine Konfliktlösung

FDP-Fraktion missbilligt Alleingang
Ausscheiden mit 55 ist keine Konfliktlösung


Die Kulturdezernentin liebe offenbar Überraschungen für Rat und Öffentlichkeit. So dürfe die erstaunte Öffentlichkeit und mit ihr die Stadtratsmitglieder erfahren, dass zur Bewältigung eines Personalproblems im Hackmuseum dessen Leiter mit 55 Jahren ausscheide. Peinlicherweise werde die formal rechtliche Begründung für das Ausscheiden gleich mitgeliefert, es seien gesundheitliche Gründe, die die rechtliche Basis für das frühzeitige Ausscheiden aus dem Amt lieferten. Damit zeige die Stadtspitze eine unschlagbare Sensibilität für aktuelle gesellschaftliche Fragen, zum Beispiel nach der Lebensarbeitszeit, deren Anhebung auf 67 Jahre gerade diskutiert werde, so FDP-Fraktionschef Harald Glahn. Provokation sei zwar in der Kunst ein probates Mittel, aber nicht in der Arbeitswelt.

Das Vorgehen sei nicht akzeptabel. Kein Gremium, noch nicht einmal eine Fraktionsvorsitzenden-Runde seien über Probleme und Lösungsversuche informiert worden. Die Kostenauswirkungen seien nicht dargestellt. Natürlich müsse die Verwaltungsspitze letztlich entscheiden, aber Entscheidungen dieser Tragweite ohne Beratung seien unüberlegt. Ludwigshafen könne es sich nicht leisten, Führungskräfte bei Betriebsstörungen in den vorzeitigen Ruhestand zu verabschieden, so Glahn. Die FDP-Fraktion fordere deshalb, dass vor weiteren Festlegungen die Ratsgremien schnellstens informiert werden.
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