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Pressemitteilungen vom 29.06.2009:

Der Wählerfrust muss zum Thema werden, nicht der Kandidatenfrust.

Die Stichwahl wegen geringer Wahlbeteiligung abzuschaffen, sei ein wenig überlegter Vorschlag von Vertretern der Großen Koalition. Im Vordergrund der Debatte dürfe nicht der Frust der gewählten oder nicht gewählten Kandidaten stehen, sondern die Ursache für den Frust der Wähler, so FDP-Fraktionschef Harald Glahn zu den Änderungswünschen zum Wahlrecht. Die niedrige Wahlbeteiligung habe ihre Ursachen in der Politik. Wenn keine Unterschiede zwischen den Kandidaten erkennbar würden, bleibe auch das Interesse des Bürgers über das Wahlergebnis aus. Für die Direktwahlen konnte man ohne Risiko ein Preisgeld für denjenigen aussetzen, der drei unterschiedliche Ziele zwischen den Kandidaten von CDU und SPD ausmachen konnte. Das habe nicht einmal das Podium der OB-Kandidaten in der Eberthalle geschafft.
Die Stichwahl der Orstvorsteher habe zusätzlich unter dem Schatten der mangelhaften Auszählung gestanden, die alles andere als motivierend auf die Wählerinnen und Wähler gewirkt habe. Der ganze Vorgang hinterlasse einen Beigeschmack, zumal bei Ortsbeiräten, zum Beispiel Maudach, trotz äußerst knapper Ergebnisse nicht nachgezählt worden sei. Also sei es wichtiger durch klare politische Ziele das Wählen interessanter zu machen. Hierfür gäbe es in den nächsten Jahren viel zu tun, um die Lähmung zu überwinden, so Glahn.
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