FDP Stadtratsfraktion Ludwigshafen

facebook.com/FDPFraktionLU

Pressemitteilungen vom 23.03.2018:

FDP kritisiert Verzögerung des Projektes Ressourcensteuerung

Die FDP kritisiert den Stadtvorstand und die große Koalition in Ludwigshafen dahin gehend, dass die notwendige Neuausrichtung der Verwaltung nur schleppend vorangetrieben wird.

Bereits im Dezember 2014 gab die damalige Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse den Startschuss für ein das Projekt „Neue Ressourcensteuerung“ (NRS) um eine nachhaltige Verwaltungsstruktur zu erarbeiten. Unter Einbeziehung des externen Beraters Price Waterhouse Cooper und unter tatkräftiger Mithilfe aller Mitarbeiter der Verwaltung wurde ein Konzept erstellt, welche die Verwaltung für die zukünftigen Aufgaben unter Berücksichtigung des demografischen Wandels ausrichten soll und dem altersbedingten Ausscheiden von fast 40 Prozent der Verwaltungsangestellten und Verwaltungsbeamten bis 2030, sowie der fortschreitenden Digitalisierung, Rechnung trägt.
Diese „Bottom-Up“ Analyse, schwerpunktmäßig getragen von den Mitarbeitern der Verwaltung, hat zweifelsohne Ansatzpunkte aufgezeigt, welche zu Verbesserungen und zu Optimierungen der Stadtverwaltung führen kann.

Die FDP Stadtratsfraktion kritisiert jedoch, dass die Umsetzung des Gesamtprojektes verschleppt wird und die dafür notwendigen Ressourcen und die finanzielle Mittel nicht bereitgestellt werden. Auch sind die Oppositionsfraktionen nur informativ in das Projekt eingebunden.

Zum besseren Verständnis und zur Beschreibung (Modellierung/Abbildung) der Prozesse in komplexen Systemen, wie z.B. Verwaltungen bedient man sich der Prinzipien der „Top-down und Bottom-up-Modellierung“, um ein möglichst zutreffendes Abbild von der Realität zu erhalten.

Gleichwohl vermisst die FDP Stadtratsfraktion eine messbare Zielsetzung der Stadtspitze, dargelegt in einem „Top-down“ Prozess und daraus ableitenden Kennziffern, um sowohl der Bevölkerung in Ludwigshafen und den Mitarbeitern der Verwaltung aufzuzeigen, wohin die Stadtspitze die Verwaltung führen will, um die Themen Demografie, Personalplanung, Personalentwicklung, Digitalisierung und Organisation nachhaltig und auch kostenoptimal zu entwickeln. Nur die Zusammenführung der Ziele des Stadtvorstandes (Top-down) und die Ergebnisse der Mitarbeiteranalysen (Bottom-Up) können zu einer, auch durch die Politik einstimmig getragenen, zukunfts- und kostenorientierten Neuaufstellung der Verwaltung führen. Allein die Tatsache, dass der Projektstart schon dreieinhalb Jahre zurückliegt zeigt, dass anscheinend nicht die erforderlichen Prioritäten und Mittel in dieses notwendige Projekt gesteckt werden.

Die Art und Weise, wie hier versucht wurde die Oppositionsparteien, sowohl im Personalausschuss als auch im Stadtrat, mit der Schaffung von 105 neuen Stellen zu überfahren, ist aus Sicht der FDP Stadtratsfraktion nicht akzeptabel um dem Projekt und den Mitarbeitern, welche viele Stunden ihrer Arbeitszeit in diese Projekt NRS investiert haben, gerecht zu werden.

„Schon die Tatsache, dass die CDU als Koalitionspartner der SPD der Stellenerhöhung nur unter Bauchschmerzen zugestimmt hat, zeigt, dass hier dringender Handlungsbedarf besteht und die Neuausrichtung der Verwaltung und das Projekt NRS zur Chefinnensache gemacht werden muss. Wir, die FDP Fraktion werden Frau Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck darin unterstützen, aber auch messen.“, so Stadtrat Norbert Grimmer.
Grimmer weiter „ Die FDP Fraktion sieht sehr wohl die Notwendigkeit von Stellenausweitungen z.B. im Bereich Sicherheit und hier speziell beim Ordnungsdienst oder der Feuerwehr, gleichwohl sollte man in der Lage sein Kapazitäten anderweitig, durch Nutzung der Digitalisierungsmöglichkeiten und einer optimierten Verwaltungs- und Prozessstruktur, zu kompensieren.“
Druckversion Druckversion 
Suche

Unsere Facebook-Seite


Zum FDP Kreisverband Ludwigshafen


meine Freiheit


Mitglied werden

Spenden

Gesundheitssystem